



Im Rahmen einer Pressekonferenz am 03.03.2010 im Winterberger Rathaus standen
Vertreter des Unternehmens Landal GreenParks, der Baufirma van Wijnen und der
Stadt Winterberg den regionalen Pressevertretern vor dem unmittelbaren
Baubeginn Rede und Antwort.

Nach der Unterzeichnung aller Verträge und der Pressekonferenz: Vertreter des Unternehmens Landal GreenParks, der Baufirma Van Wijnen und der Stadt Winterberg freuen sich über den Baubeginn des 46 Mio. € Projektes.
Bürgermeister Werner Eickler stellte gleich zu Beginn der
Pressekonferenz heraus:
„Der Landal-Ferienpark in Winterberg wird kommen – alle Verträge sind
beurkundet – mit der Abholzung einer Waldfläche in der Büre geht das
Großprojekt jetzt endlich in die Realisierungsphase.“
In einem kleinen chronologischen Rückblick berichtete er von
ersten Gesprächen mit der Bezirksregierung im Februar 2005 und den vielen
Hürden die auf dem rd. 5 ½ jährigen Weg genommen werden mussten, wie z. B. die
erforderlichen FFH-, Umwelt- und Raumverträglichkeitsstudien durch den Investor.
Es sei nicht einfach gewesen, dem Wunsch der Fa. Landal GreenParks, mitten in
einem Skigebiet eine Ferienparkanlage zu errichten, nachzukommen und im Rahmen
einer notwendigen Regionalplanänderung die dort ausgewiesene Waldfläche in einen
Freizeit- und Erholungsschwerpunkt umzuwandeln. Erst mit der erfolgten
rechtswirksamen Änderung des Regionalplanes im August 2007, sprich nach drei
Jahren, habe Landal GreenParks erstmals Planungssicherheit gehabt. Und mit der
Ratszustimmung zum Durchführungsvertrag sowie dem Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen
Bebauungsplan am 17.12.2009 seien dann alle Ampeln auf „grün“ gestellt worden.
Letztendlich habe die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise mit all ihren
negativen Auswirkungen das Projekt Landal zwar zwei Jahre verzögert, aber nicht
verhindert.
Winterberg erhoffe sich nun von diesem Großprojekt einen Anstieg der Über-nachtungszahlen,
der Kurbeiträge und der Gewerbesteuer sowie Kaufkraftzuwächse und viele
positive Impulse für Handwerk, Handel und Gastronomie in Winterberg.
Mit der Errichtung des Landal-Ferienparks könne sich die Stadt Winterberg nach
dem bereits neu erstellten Einkaufszentrum in der Neuen Mitte und neben dem
ebenfalls in den Startlöchern stehenden „Kurparkprojekt“ über eine weitere erfolgreiche betriebliche Ansiedlung im
Sinne einer echten Wirtschaftsförderung mit neuen Arbeitsplätzen
freuen.
Sein besonderer Dank galt daher der NRW-Landesregierung (insbes. dem Wirtschafts- und Umweltministerium), der Bezirksregierung Arnsberg, allen voran Regierungspräsident Helmut Diegel, dem Landrat Dr. Karl Schneider, dem Rat der Stadt Winterberg und insbesondere den Vertretern von Landal GreenParks und der Fa. Van Wijnen, die alle während der langen Planungsphase immer an die Realisierung dieses Projektes geglaubt hätten.
Tourismusdirektor Michael Beckmann Beckmann zeigte sich
davon überzeugt, dass die gesamte Region mit dieser Ferienparkanlage einen
weiteren Schub nach vorn erhalte.
„Die Gäste sind heutzutage sehr mobil und erkunden auch ihre Umgebung, zumal
der Landal-Ferienpark keine größeren Freizeitinfrastruktureinrichtungen
vorhalten wird. Daher sind unsere neuen Übernachtungsgäste im Landal-Ferienpark
Winterberg zugleich auch Tagestouristen für unsere Nachbarstädte. Dies grenzt
das Gästeprofil klar von anderen Ferienanlagen ab. Davon werden nicht nur wir
profitieren, sondern die gesamte Region. Unserer Ferienwelt Winterberg gibt
diese Ansiedlung beim weiteren Aufbau der touristischen Infrastruktur und bei
der Vermarktung des Namens Winterberg erheblichen Aufwind.“
Thomas Heerkens, Geschäftsführer von Landal GreenParks, stellte sodann den geplanten
zeitlichen Ablauf des Großprojektes vor. So sei beabsichtigt, in der ersten
Bauphase in 2010 zunächst 93 Ferienhäuser und das Zentralgebäude zu errichten –
die Eröffnung solle bereits zu Weihnachten 2010 erfolgen. In der zweiten
Bauphase in 2011 sei dann geplant, weitere 57 Häuser zu errichten, sodass der
Gesamtumfang 150 Ferienhäuser bei 200 Wohneinheiten für vier bis 16 Personen umfasse.
Die komplette Anlage werde dann je nach Baufortschritt im 3. oder 4. Quartal
2011 fertig gestellt.
Im Zentralgebäude seien ein kleines Hallenschwimmbad, ein Restaurant sowie
Rezeption und Shop ausschließlich für die Grundversorgung der Urlaubsgäste
vorgesehen. Ein Großteil der Häuser verfüge über eine gehobene Ausstattung u.
a. mit Sauna und Solarium.
Thomas Heerkens lobte das gute Winter- und Sommerangebot in Winterberg und
betonte, dass der Name „Winterberg“ in den Niederlanden einen sehr hohen
Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad habe. Die Realisierung dieses
Landal-Ferienparks betrachte er als eine „Win-Win-Situation“ für Landal, die
Fa. Van Wijnen und die Stadt Winterberg. Insgesamt gehe Landal GreenParks
jährlich von rd. 50.000 neuen Gästen und rd. 200.000 zusätzlichen
Übernachtungen für Winterberg aus.
Man werde für das Sauerland überwiegend ein neues Gästepotenzial u. a. durch
eine starke Landal-Markenbindung etc. gewinnen.
Er dankte der Stadt Winterberg für die stets sehr gute Zusammenarbeit und für
das große Vertrauen, dass seinem Unternehmen in all den Jahren entgegengebracht
wurde.
In der anschließenden Diskussion mit den Pressevertretern erklärte u. a. Herr Vlaskamp von der Fa. Van Wijnen, dass das Investitionsvolumen von Landal GreenParks in der 1. Bauphase in 2010 rd. 31 Mio. € und in der 2. Bauphase in 2011 rd. 15 Mio. €, also insgesamt 46 Mio. € betrage. Es wird zudem davon ausgegangen, dass ca. 50 neue Arbeitsplätze – direkt oder indirekt – geschaffen werden.
Das Geschäftsmodell von Landal GreenParks sieht vor, die Wohneinheiten an
private Investoren zu verkaufen. Insgesamt sind schon 169 Wohneinheiten
verkauft worden. Das Unternehmen Landal mietet die Häuser von diesen Investoren
über 20 Jahre an, betreibt und vermarktet den Park. Dabei garantiere Landal den
Investoren in den ersten zehn Jahren eine Rendite von 6 Prozent, so
Landal-Manager Maas Brink.



Und so soll ein Ferienhaus für 4 Personen (Luxus) aussehen.