Achtung:
Termin für das Schlittenhunderennen 2011 steht:
12. und 13. Februar 2011:
37. Internationales Schlittenhunderennen Winterberg
Rückblick auf das letzte Schlittenhunderennen:
Top Bedingungen an der Kuhlenbergloipe beim Rennen 2010
Das 36. Internationale Schlittenhunderennen in Winterberg geht als weitere erfolgreiche Veranstaltung in die lange Tradition des Schlittenhundesports in Winterberg ein. Mit 143 Startern war das Rennen so stark gefragt, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Mehr als 600 Hunde, darunter viele reinrassige Huskys aber auch speziell für den Schlittenhundesport gezüchtete Jagdhunde und weitere Rassen verwandelten den Veranstaltungsbereich am Kuhlenberg in ein riesiges Aktionslager. Ein bellen und heulen legte sich über die sonst ruhigen und nun mit reichlich Schnee bedeckten Wiesen und besonders vor den einzelnen Starts waren die Schlittenhunde kaum zu halten. Der Drang zum Laufen liegt ihnen einfach im Blut und so hatten die Musher, das sind die Schlittenführer, teils viel Mühe, die Energiebündel einzuspannen.
Mit rund 9.000 Besuchern erfüllten sich die Erwartungen der Organisatoren. "Wir haben schon am Samstag sehr schnell Ausweichflächen für Parkplätze ausschildern müssen, weil die Nachfrage einfach riesig war", erklärt der stv. Tourismusdirektor Winfried Borgmann, der die Gesamtverantwortung für die Veranstaltung innehatte. Borgmann lobte vor allem den Einsatz der mehr als 30 Helfer: "Die Piste war top präpariert und mit Hinweisschildern und Absperrmaterial eingerichtet. Die Ordner, Streckenposten und Zeitnehmer haben einfach toll mitgearbeitet. Ein riesen Lob für den knochenharten Einsatz!"
Wenig Lob gab es allerdings für einige Zuschauer, die ihren eigenen Hund mit an die Rennstrecke genommen hatten. "Es ist sehr ärgerlich, wie rücksichtslos einige weniger Hundehalter agieren und auch auf mehrmalige Hinweise einfach nicht oder aber harsch reagieren", so Winfried Borgmann. Einige Schlittenhunde waren während des Rennens derart von anderen Hunden abgelenkt, dass es fast zu einem schweren Zwischenfall gekommen ist."
Das diesjährige Rennen erfreute sich auch bei den Medien großer Beliebtheit. Bereits im Vorfeld hatten zahlreiche Medien über das Rennen berichtet und so fanden sich am Rennwochenende mehrere Fernsehanstalten ein, um über das Spektakel zu berichten.
Winterberg kann auf eine 36-jährige Schlittenhundetradition zurückblicken und ist damit einer der ältesten Rennorte in Deutschland. Während vormals zwei Renntermine angesetzt wurden, jedoch die Januartermine oftmals witterungsbedingt abgesagt werden mussten, werden seit einigen Jahren die Renntermine in den Februar gelegt. Insgesamt 10 Rennen konnten seit 1974, auch zum Ausweichtermin, witterungsbedingt nicht durchgeführt werden, zwei Rennen fielen dem Sturm Kyrill zum Opfer.
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