Winterberg. Schotterstaub statt Asphalt, ein Zeitfahren zum Auftakt und eine Fahrt über die Skipiste, die noch lange nachwirkt: Mit dem 3RIDES Gravel Winterberg hat erstmals ein mehrtägiges Gravel-Etappenrennen den Weg ins Sauerland gefunden. Vom 17. bis 19. Juli 2026 maßen sich Profis und Hobbyfahrerinnen und -fahrer in Winterberg auf drei anspruchsvollen Etappen sowie bei drei zeitlosen Rides über 100, 150 und 200 Kilometern. Nach vier Jahren in Aachen ist der Umzug ins Sauerland geglückt, das zeigen sowohl die sportlichen Ergebnisse als auch die Resonanz bei Athletinnen, Athleten und Publikum.
Zahlen einer gelungenen Premiere
Auch abseits der Strecke überzeugte die Premiere mit einer beachtlichen Resonanz. 314 Fahrerinnen und Fahrer bestritten das komplette Stage Race über alle drei Etappen, weitere 20 stiegen nur bei der ersten und 36 nur bei der zweiten Etappe ein. Am dritten Tag, dem offiziellen UCI-Rennen, kamen 526 Tagesstarter hinzu, sodass insgesamt 840 Fahrerinnen und Fahrer an der Startlinie standen. Rechnet man die 236 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zeitlosen Rides hinzu, kommt die Veranstaltung über die drei Tage auf rund 1.760 Starts. Ergänzt wurde das Wochenende von einer Expo mit 15 Ausstellerinnen und Ausstellern aus der Radbranche.
Rückenwind für den Sportstandort Winterberg
„Für das erste Mal war das eine sehr gelungene Veranstaltung mit tollem Feedback von den Hobby- und Elite-Sportlern. Die Gegend ist grandios zum Graveln, und unsere Strecken kamen super an. Das Event hat definitiv das Potenzial, sich als echte Instanz in der Gravel-Szene zu etablieren", sagt Björn Müller, Geschäftsführer von 3RIDES.
Auch aus touristischer Sicht fällt die Bilanz positiv aus. „Die Premiere hat gezeigt, wie viel Rückhalt so eine Veranstaltung in der Region bekommt. Wir haben internationale Gäste begrüßt und gleichzeitig gespürt, wie sehr sich unser Team und die vielen Helferinnen und Helfer für das Rennen eingesetzt haben. Genau diese Mischung aus Spitzensport und Gastfreundschaft wollen wir in
Winterberg weiter ausbauen", sagt Michaela Pelz, Tourismusförderin bei der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH. Mit dem 3RIDES Gravel Winterberg sei es gelungen, ein neues sportliches Format mit internationaler Strahlkraft ins Sauerland zu holen. „Das positive Feedback der Athletinnen und Athleten sowie der große Zuspruch beim Publikum bestätigen, dass Gravel-Rennen zu unserem touristischen Profil passen. Wir freuen uns auf die kommenden Ausgaben.“
Auch Gravel-Profi Paul Voß, der selbst am Start war, zeigte sich beeindruckt: Er bezeichnete das Rennen im Nachgang als eines der härtesten Gravelrennen Europas, ausgetragen vor einzigartiger Kulisse. Für Winterberg als Sportregion ist die gelungene Premiere ein weiterer Baustein im touristischen Profil. Mit welcher Ausgabe des 3RIDES Gravel Winterberg es im kommenden Jahr weitergeht, ist noch offen, die ersten Reaktionen von Veranstalter- und Athletenseite sprechen jedoch für eine Fortsetzung.



