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Mitreden ist angesagt: Umfrage zum Winterberger Mobilitätskonzept läuft noch bis zum 12. April

Winterberg. Das Interesse an der Beteiligung zum Mobilitäts-Konzept Winterberg ist groß – online wie offline! Und weil nicht alle mit Online-Formularen groß geworden sind, geht die Beteiligung weiter: Noch bis zum 12. April 2026, dem Ende der Osterferien, können Winterbergerinnen und Winterberger sowie Gäste der Stadt ihre Ideen, Kritik und Verbesserungsvorschläge zur Mobilität in Winterberg einbringen. Die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH (WTW) und die Stadtverwaltung nutzen die Rückmeldungen als zentrale Grundlage für ein integriertes Mobilitätskonzept – das erste dieser Art für Winterberg.

Vom Gehweg bis zum Parkplatz: Was die Umfrage abfragt

Das Konzept, das gemeinsam mit dem Fachbüro Planersozietät erarbeitet wird, soll alle Mobilitätsformen in den Blick nehmen: Auto, Bus, Bahn, Fahrrad, Fußverkehr. Ziel ist es, Staus und Parksuchverkehr zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Öffentlichen Nahverkehr besser zu vernetzen und den Rad- und Fußverkehr zu stärken. Auch der Einsatz digitaler Verkehrslenkungssysteme und KI-gestützter Besuchersteuerung ist Teil der Überlegungen.

Die Online-Beteiligung ist niedrigschwellig gehalten: Eine Registrierung ist nicht nötig. Wer möchte, beantwortet zunächst einige kurze Fragen zur Mobilität vor Ort – und kann dann auf einer interaktiven Karte konkrete Stellen markieren: etwa einen zu schmalen Gehweg, eine schlecht erreichbare Bushaltestelle oder einen Ort, an dem Fahrradabstellmöglichkeiten fehlen. Mehrere Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. Die Online-Beteiligung ist erreichbar unter: https://www.winterberg.de/verkehrsfragen

Auch ohne Internet: WTW macht Beteiligung möglich

Nicht jeder Winterberger surft täglich im Netz – und genau das hat die WTW bei der Planung ernst genommen. Wer lieber analog mitmacht, hat gleich mehrere Möglichkeiten: Das Formular kann in der Tourist-Info in der Winterberger Innenstadt gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgefüllt werden. Wer das Haus nicht verlassen möchte, bekommt auf Wunsch sogar jemanden vorbeigeschickt. Außerdem kann das Formular per Post angefordert werden – ausgefüllt geht es einfach zurück an die WTW, die die Antworten dann selbst einpflegt. Auch der Versand als PDF per E-Mail ist möglich.

„Wir wollen wirklich alle Perspektiven einfangen – gerade auch die von Menschen, die täglich zu Fuß unterwegs sind, auf den Bus angewiesen sind oder sich Sorgen um die Verkehrssicherheit in ihrer Straße machen", sagt Michaela Grötecke, Tourismusförderin bei der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH. „Ältere Menschen gehen oft viel zu Fuß, kennen die Gefahrenstellen, wissen, wo Gehwege fehlen oder Bushaltestellen schlecht erreichbar sind. Dieses Wissen ist für uns extrem wertvoll – und dafür brauchen wir auch die Stimmen derjenigen, die nicht mit Smartphone und Online-Formularen groß geworden sind."

Hintergrund: Warum Winterberg ein Mobilitätskonzept braucht

Der Handlungsdruck ist real. An Spitzentagen in der Wintersaison, wenn Schnee, Ferienzeit und gutes Wetter zusammenkommen, strömen Tausende Tagesgäste in die Region und bringen die Infrastruktur an ihre Grenzen. Hinzu kommt: Die B 480 und B 236 sind als Nord-Süd-Transitrouten stark überlastet – ein Problem, das weit über den Tourismus hinausgeht.

WTW und Stadt haben auf diese Herausforderungen in den vergangenen Jahren mit mobilen Verkehrsdisplays, einem umfangreichen Parkkonzept, verstärktem Ordnungsdienst und dem gut angenommenen Skibus-Angebot reagiert. Das integrierte Mobilitätskonzept soll nun das nächste, grundlegendere Kapitel aufschlagen – mit langfristigen, systemischen Antworten statt kurzfristiger Flickschusterei. „Die Umfrage ist kein Selbstzweck", betont Michaela Grötecke. „Was die Menschen uns sagen, fließt direkt in das Konzept ein. Wer jetzt mitmacht, gestaltet mit – und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret für die Straße, die er jeden Tag nutzt."

Weitere Informationen zur Umfrage und zu analogen Beteiligungsmöglichkeiten gibt es bei der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, telefonisch unter 02981 92500 oder per E-Mail an [email protected]. Hintergründe zum Mobilitätsprojekt sind außerdem unter www.winterberg.de/verkehrsfragen abrufbar. Die Online-Beteiligung ist noch bis zum 12. April 2026 freigeschaltet.